Tarifvertrag friseur bayern lohn

Für Gesellen beträgt der tarifliche Einstiegslohn 8,83 Euro brutto pro Stunde. Der Lohn für erste Kräfte (Ecklohn) beträgt 12,08 Euro brutto pro Stunde. Für angestellte Betriebsleiter und Ausbilder sieht der Tarifvertrag einen Bruttostundenlohn ab 13,83 Euro vor. Der tarifliche Einstiegslohn für Gesellen liegt bei 8,83 Euro pro Stunde. Erste Kräfte verdienen im Ecklohn 12,08 Euro. Für angestellte Betriebsleiter und Ausbilder sieht der Tarifvertrag einen Stundenlohn ab 13,83 Euro vor. Die bisherige Lohngruppe Ia für ungelernte Kräfte wurde gestrichen. Mit dem gesetzlichen Mindestlohn gilt seit 1. Januar 2015 eine verbindliche Lohnuntergrenze für Ungelernte. Festgeschrieben wurde für diese Mitarbeitergruppe ein Anspruch auf Höhergruppierung nach einschlägiger Berufstätigkeit.

Die Allgemeinverbindlichkeit gilt rückwirkend ab 1. November 2015, für § 2 Ziff. 2 ab 1. Mai 2016. Nach dem Abschluss der Lehre steht dem Friseur seit 2015 bundesweit ein Mindestlohn von 8,50 Euro zu. Der Friseur und die Friseurin verdienen ab diesem Jahr mindestens 1400 Euro im Monat. Dazu können Trinkgelder kommen, welche das Gehalt noch einmal aufbessern. Zum 1. Mai 2015 sind die Tarifentgelte im bayerischen Friseurhandwerk gestiegen. Der Entgelt-Tarifvertrag vom 11.

März 2013 sieht eine Erhöhung von 3,4 Prozent für alle Lohngruppen vor. Der Ecklohn für sogenannte „Erste Kräfte“ liegt dann bei 1.982,60 Euro monatlich, das entspricht einem Stundenlohn von 11,73 Euro. Mit der aktuellen Lohnanpassung gilt nun auch für Mitarbeiter ohne bestandene Gesellenprüfung ein Mindestlohn von 8,50 Euro. Zugleich erlaubt eine geänderte Definition der Lohngruppen mehr Flexibilität bei der Eingruppierung neuer Mitarbeiter. „Der zusätzliche Spielraum kann für die Vereinbarung von Leistungslohn genutzt werden“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Lohngruppe I bildet dann den Grundlohn. Neue Mitarbeiter, die sich rasch einarbeiten und Umsatz bringen, verdienen schnell mehr. Andere werden durch den Tarifvertrag nach einem Jahr hochgestuft.“ Klargestellt wird auch die Eingruppierung von Friseurmeistern, um Probleme bei der Sozialversicherungsprüfung zu vermeiden. Auf 10 Euro ist der tarifliche Mindestlohn für Friseure in Bayern zum 1. Januar 2020 gestiegen.

Die im Tarifvertrag geregelten Entgelte reichen damit von 1.690 Euro für neue Mitarbeiter über 2.247,70 Euro für erste Kräfte bis 2.923,70 Euro für Betriebsleiter und Ausbilder in Betrieben mit 15 und mehr Mitarbeitern. Sie möchten einen Gehaltsvergleich mit verlässlichen Daten? Damit der Gehaltscheck für alle hilfreich ist, geben Sie bitte Ihre echten Gehaltsdaten ein. Die Stundenlöhne ab 1. Januar 2020 und die neuen Lohngruppen sind im Entgelt-Tarifvertrag vom April 2018 geregelt. Dieser kann beim Landesinnungsverband bestellt werden. Für Mitglieder ist er im internen Bereich hinterlegt. Resultierend aus der Tatsache, dass der Lehrling anfangs sehr viel Grundwissen erwerben muss und im Betrieb für den direkten Kundenkontakt erst spät einsetzbar ist, ist das Ausbildungsgehalt verhältnismäßig niedrig. Zum Beispiel ist es für einen Friseur wichtig, immer am Puls der Zeit bezüglich neuer Techniken und Produkte zu sein. Neue Techniken sowie innovative Produkte und deren Nutzung sind wichtige Grundlagen für einen professionellen Service am Kunden und eben diese Grundlagen lassen sich durch eine Weiterbildung aneignen. Betriebe, die nicht Mitglied einer Friseurinnung sind, können den Tarifvertrag für das bayerische Friseurhandwerk kostenpflichtig beim Landesinnungsverband für das bayerische Friseurhandwerk bestellen.